städtisches Familienzentrum Pesch

Kita: Kinder unter 3 Jahren

Unsere Kleinen unter drei

Unsere Kleinsten: die Ein- und Zweijährigen
In unserer Einrichtung betreuen, bilden und erziehen wir auch ein- und zweijährige Kinder.
Auch in der Arbeit mit den Ein- und Zweijährigen wird selbstverständlich auf deren entwicklungsbedingte Besonderheiten eingegangen:

Bezugserzieher:
Gerade jüngere Kindergartenkinder bauen einen engen Bezug zu ihren Erzieherinnen auf. Wir legen sehr großen Wert darauf, dass die Fachkräfte, die mit Ihren Kindern arbeiten, konstant in der Gruppe bleiben und so wenig Personalwechsel wie möglich stattfinden.

Eingewöhnung:
Die Eingewöhnung unserer Ein- und Zweijährigen erfolgt langsam und behutsam, angelehnt an das „Berliner Modell“. Ihr Kind kommt viele Male gemeinsam mit Ihnen in unsere Einrichtung. In dieser Phase wird ein erster Kontakt zu den Bezugserzieherinnen aufgebaut. Erzieherinnen und Eltern erleichtern dem Kind gemeinsam und in engem Austausch den Übergang in den Kindergartenalltag. Pflegerische Aufgaben wie das Wickeln und Füttern werden nur von den Bezugserzieherinnen übernommen. Alle Entwicklungsprozesse wie zum Beispiel die Sauberkeitserziehung oder die Entwöhnung vom Schnuller werden individuell und in engmaschiger Absprache begleitet.
Die Eingewöhnung Ihres ein- oder zweijährigen Kindes erfolgt in mehreren Phasen:

1. Phase: Das Aufnahmegespräch
Sie haben sich unsere Einrichtung angesehen und beschlossen, Ihr Kind bei uns anzumelden. Etwa acht Wochen vor dem Eintritt Ihres Kindes in unsere Kindertageseinrichtung werden Sie von der Erzieherin Ihres Kindes angerufen und es wird ein Termin für ein Aufnahmegespräch vereinbart.

Im Aufnahmegespräch haben Sie die Gelegenheit, der zukünftigen Erzieherin Ihres Kindes alles zu berichten, was Sie im Umgang mit Ihrem Kind für wichtig halten.
Unsere Mitarbeiterin wird Ihnen Fragen zu den Gewohnheiten und zur Persönlichkeit Ihres Kindes stellen, zu Werten und Normen, die Sie im Umgang mit Ihrem Kind wichtig finden. Außerdem wird die Erzieherin Ihnen alle Informationen zum Beispiel zum Tagesablauf, zur pädagogischen Arbeit, zur Gruppenzusammensetzung und zum Team geben und Ihnen alle Fragen beantworten, die unseren Alltag für Sie transparent machen.

2. Phase: Grundphase
Zusammen mit Ihrem Kind kommen Sie mehrmals in unsere Einrichtung, bevor es ein „richtiges“ Kindergartenkind wird. Unsere Mitarbeiterinnen entscheiden gemeinsam mit Ihnen über die Dauer und Häufigkeit der Eingewöhnungsbesuche, denn erfahrungsgemäß verläuft die Eingewöhnungsphase bei jedem Kind unterschiedlich und wir möchten auch hier dem individuellen Bedürfnis Ihrer Familie gerecht werden.
In dieser Phase wird kein Trennungsversuch unternommen- Sie bleiben gemeinsam mit Ihrem Kind in der Einrichtung und können so gemeinsam mit Ihrem Kind die ersten Erfahrungen mit den anderen Kindern und unseren Mitarbeiten teilen. Für Ihr Kind ist Ihre Anwesenheit in der Zeit der Kontaktaufnahme zur neuen Umgebung besonders wichtig, da Sie ihm die nötige Sicherheit geben, um sich auf Neues einlassen zu können. Pflegerische Aufgaben werden in dieser Phase nur von Ihnen, nicht von der Erzieherin übernommen.

3. Phase: Trennungsversuch
Wenn für Sie und die Erzieherinnen klar erkennbar ist, dass sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt, wird der erste Trennungsversuch zwischen Ihnen und Ihrem Kind durchgeführt. Nach Absprache mit dem Bezugserzieher wird ein Abschiedsritual vereinbart und Sie entziehen sich dem Sichtfeld Ihres Kindes, indem Sie den Raum verlassen. Wenn Ihr Kind keine Trennungsschwierigkeiten hat, wird die Trennung auf höchstens eine halbe Stunde ausgedehnt. Wenn Ihr Kind signalisiert, dass es Ängste hat und sich ohne Sie unwohl fühlt, wird der Trennungsversuch abgebrochen, denn ihr Kind soll sich bei uns gut aufgehoben fühlen und gerne in unsere Einrichtung kommen.

4. Phase: kürzere oder längere Eingewöhnung
Nach dem ersten Trennungsversuch ist absehbar, ob eine kürzere oder eine längere Eingewöhnungsphase nötig ist. Individuell werden mit Ihnen entsprechend der gemeinsamen Erfahrungen Termine gemacht und klare, verbindliche Absprachen über die Dauer und Häufigkeit der gemeinsamen oder getrennten Besuche getroffen.

5. Phase: Stabilisierungsphase
Die Vertrauensbasis zwischen Ihnen, Ihrem Kind und der Erzieherin wird nun stabilisiert. Nach Absprache wird festgelegt, ab wann die Erzieherin pflegerische Aufgaben in Ihrem Beisein übernimmt und auf die Signale des Kindes reagiert, wenn es seine Bedürfnisse äußert. Sie entfernen sich immer weiter aus dem Aktionsradius Ihres Kindes, bleiben aber in der Einrichtung, um sofort wiederkehren zu können, falls sich ihr Kind unwohl fühlt.

6. Phase: Schlussphase
Sie können nun die Einrichtung verlassen, Ihr Kind fühlt sich bei uns und seiner Erzieherin wohl und sicher. Wenn es in der Ablösephase traurig ist, ist die Bindung an die Erzieherin so gut ausgebaut und stabilisiert, dass sich Ihr Kind von seiner Erzieherin trösten lässt. Sie bleiben jedoch telefonisch erreichbar, damit Sie Ihr Kind abholen können, falls es sich wieder unwohl fühlen sollte und sich nicht trösten lässt. Sie können jederzeit bei uns anrufen, um sich nach dem Befinden Ihres Kindes zu erkundigen und wir informieren Sie sofort, wenn Ihr Kind Sie braucht.

Nun beginnt für Ihr Kind der Kindergartenalltag, es erweitert seinen Aktionsradius, knüpft Kontakte zu anderen Kindern, baut Freundschaften auf und beginnt zu spielen und zu lernen.

Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen:
Ein intensiver Austausch zwischen Eltern und Erziehern ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit zur Stärkung des Kindes. Nur wenn Sie als Spezialisten für Ihr Kind mit uns als Pädagogen intensiv zusammenarbeiten, werden wir einen optimalen Beitrag zur Bildung und Erziehung Ihres Kindes leisten können. Wir sehen Sie stets als Experten für Ihr eigenes Kind an.
In der ersten Zeit finden täglich kurze Gespräche statt, in denen wir Ihnen berichten, wie sich Ihr Kind gefühlt hat und welche Fortschritte es macht.
Neben den zwei Entwicklungsgesprächen, die halbjährlich geführt werden, um neue Erziehungs- und Bildungsziele festzulegen, können Sie uns jederzeit ansprechen, um Informationen über Ihr Kind und den Einrichtungsalltag zu erhalten oder Fragen zum Beispiel zu Erziehungsthemen zu stellen.

Schlafen:
Es stehen Schlafmöglichkeiten zur Verfügung, damit die Kinder, die es gewohnt sind einen Mittagsschlaf zu halten, auch in unserer Einrichtung die Gelegenheit haben, diesem Bedürfnis nachzukommen. Die vorgesehenen Räumlichkeiten sind gemütlich und einladend eingerichtet. Jedes Kind darf eigene Bettwäsche und Kuscheltiere mitbringen, die nach „Zuhause“ riechen. Eine Erzieherin begleitet die Schlafphase in der Mittagszeit und übernimmt die Aufsicht der schlafenden Kinder. Erfahrungsgemäß spielen hier Rituale von dem Einschlafen eine besondere Rolle, auch in diesem Bereich wird individuell auf die Kinder eingegangen.

 

Unser Konzept

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Aktuelle Infos


Unsere Öffnungszeiten

Montag- Freitag 7.00- 16.30 Uhr

Bring- und Abholzeiten:
07.00- 09.00 Uhr
12.15- 12.30 Uhr
14.00- 14.30 Uhr
15.45- 16.30 Uhr

Langschläferöffnungszeit

Um 9.30 Uhr wird die Tür noch einmal kurz geöffnet, um die Kinder herein zu lassen, die nicht bis 9.00 Uhr in der Einrichtung waren.

 

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